Viktor Schauberger: Mutter Erde ist kein Acker für die Todestechnik

Viktor Schauberger warnte schon vor fast 100 Jahren: Wer den Boden wie eine Maschine behandelt, zerstört die Grundlage des Lebens. Seine Worte über Kunstdünger, Tiefpflügen und die Missachtung natürlicher Kreisläufe klingen heute aktueller denn je – und zeigen den Weg zu einer wirklich regenerativen Landwirtschaft.

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Viktor Schauberger war Förster, Naturbeobachter, Querdenker – und seiner Zeit um Jahrzehnte voraus. Schon vor fast 100 Jahren warnte er davor, dass wir mit Kunstdüngung, Kahlschlägen und falscher Technik nicht nur Wald und Wasser, sondern die Grundlage unseres Lebens zerstören: den Boden.

Schauberger sah, dass die moderne Landwirtschaft den Acker wie eine Maschine behandelt, die man beliebig manipulieren könne. Doch der Boden ist kein totes Substrat, sondern ein lebendiger Organismus – mit Haut, Kreisläufen und Kräften, die wir achten müssen. Wird diese Haut abgezogen, verstopft, verdichtet oder verbrannt, dann verliert die Erde ihre Energie. Es mag kurzfristige Erträge geben, aber langfristig verarmt der Boden, die Pflanzen verlieren an Qualität – und auch der Mensch wird krank.

Schauberger beschrieb, wie Kunstdünger die feinen Kapillaren des Bodens verstopfen, wie Tiefpflügen die Spannung der Erde zerstört und wie das Wasser, selbst krank geworden, nur noch krankmachende Pflanzen hervorbringt. Er beobachtete, dass die alten Bauern mit ihren Bräuchen – ob Tonsingen, Pflügen nach dem Stand der Sonne oder der Pflege der Bodendecke – instinktiv das Richtige taten, während die „modernen“ Methoden nur den Schein von Fortschritt boten.

Ein Zitat von Schauberger ist so kraftvoll, dass wir es in voller Länge wiedergeben wollen. Es ist fast ein Jahrhundert alt – und klingt doch wie ein Kommentar zur Landwirtschaft von heute:

Viktor Schauberger Fotografie

„Der heutige Landwirt behandelt Mutter Erde schlimmer als eine Hure. Er zieht ihr alljährlich die Haut ab und vergiftet sie mit Kunstdüngerschlacken und wundert sich noch obendrein, daß dieses Luder dann alljährlich mehr Arbeit verlangt und dafür Jahr für Jahr weniger gibt. Der alte Bauer war seiner Scholle gegenüber Priester und Arzt. Der moderne Landwirt dagegen ist innerlich und äußerlich politisch zerrissen und spekuliert auf staatliche Subventionen. Er meint, mit Gewaltmaßnahmen der Natur trotzen zu können. Der heutige Arzt steht der immer mehr zunehmenden Krebserscheinung vollkommen hilflos gegenüber. Er kann die inneren Körperkräfte, die durch kunstgedüngte Nahrungsmittel erlahmen, nicht anfeuern. In den einzelnen Drüsen entstehen Gleichrichtungen und in logischer Folge Verwesungserscheinungen. Genauso wenig erreicht der moderne, hastende und mit seinen sinnlosen Maschinen über das Feld jagende Bauer nur ein Wachstum seiner Arbeit bei gleichzeitiger Minderung der Kraft, die im Inneren der Erde wirkt.“

Schauberger erkannte klar: Zerstört man die Lebenskraft des Bodens, zerstört man am Ende auch die Lebenskraft des Menschen.

Der Ausweg? Für Schauberger lag er nicht in „mehr Chemie“ oder „noch größeren Maschinen“, sondern in einer Rückkehr zu den Prinzipien der Natur. Der Boden muss bedeckt bleiben. Wasser muss lebendig bleiben. Werkzeuge müssen der Erde Energie zuführen, nicht entziehen. Kompost, Kupfergeräte, naturnahe Bewirtschaftung – all das waren für ihn Bausteine einer Landwirtschaft, die nicht gegen, sondern mit der Natur arbeitet.

Heute nennen wir das „Regenerative Landwirtschaft“. Schauberger nannte es schlicht: Natur kapieren – Natur kopieren.

Seine Worte sind Mahnung und Inspiration zugleich. Sie erinnern uns daran, dass Boden kein Rohstoff ist, sondern Grundlage allen Lebens. Und dass wahre Fruchtbarkeit nicht aus dem Sack kommt, sondern aus der Verbindung von Erde, Wasser, Pflanze, Tier und Mensch.

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