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Klimawandel: Ursache und Wirkung

Der Klimawandel findet statt. Und der Mensch spielt dabei eine Rolle. Allerdings sollten wir uns diverse Fragen stellen über Sinn und Unsinn aktueller politischer und gesellschaftlicher Maßnahmen. Dazu hilft die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Ursache und Wirkung. Für sinnvollen Umwelt- und Naturschutz braucht es außerdem einen holistischen Blick: Welchen Mehrwert hat unsere Idee, unser Vorhaben, unser Plan sowohl ökonomisch als auch ökologisch als auch sozial? Erst wenn alle drei Aspekte im Gleichgewicht sind, kann unser Plan tatsächlich erfolgreich und dienlich sein.

Inhalt

Das Projekt soilify startete Mitte 2021. Unsere Motivation dafür war, dass wir glaubten, endlich ein Mittel gefunden zu haben, mit dem der Klimawandel tatsächlich und effektiv bekämpft werden könne. Ich persönlich glaubte zu der Zeit den meisten der offiziellen Erzählungen zu diesem Thema. Ich glaubte, dass der Klimawandel zu 100 Prozent von uns Menschen verursacht sei, dass er problematisch sei und immer gefährlichere Auswirkungen haben würde, wenn wir nichts dagegen unternehmen würden. Ich glaubte, dass das größte Problem die Emissionen aus fossilen Energieträgern seien und dass wir alles dafür tun müssten, das zu viel ausgestoßene CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen. 

Es leuchtete mir damals recht schnell ein, dass der landwirtschaftlich genutzte Boden eine der größten Kohlenstoffsenken ist, die wir Menschen beeinflussen und nutzen können. Es erschien mir also sinnvoll, durch konservierende und regenerative Methoden möglichst viel Kohlenstoff in den Boden einzubringen, um damit die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre zu verringern. 

Damit stoppen wir den Klimawandel!
Damit retten wir die Welt!
Dachte ich.

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit, nach unzähligen gelesenen Büchern und Artikeln, und nach noch mehr Gesprächen und Erfahrungen auf eben jenen landwirtschaftlich genutzten Flächen, komme ich nun zu dem Schluss, dass ich mich auf einem Irrweg befand. Ich habe Ursachen und Wirkungen verwechselt. Und ich habe eine modellierte Realität mit der Realität selbst verwechselt.

Im folgenden Text möchte ich versuchen, vor allem das Thema Ursache und Wirkung, wie ich es verstehe, etwas näher zu erläutern.

Ist der Klimawandel Symptom oder Ursache?

Die wichtigste Erkenntnis aus den letzten Jahren ist für mich, dass wir sehr genau darauf schauen müssen, was eine Ursache und was eine Wirkung ist. Wenn wir die beiden verwechseln, führt das unweigerlich zu neuen Ursachen und neuen Wirkungen, die zumeist nicht beabsichtigt sind.

Wenn man in der Medizin nur Symptome behandelt und nicht die Ursachen, führt das fast immer zu mehr Nebenwirkungen, aber nicht zu mehr Gesundheit. Manchmal ist zudem nicht die Krankheit (oder der Krankheitserreger) selbst das Problem, sondern die Maßnahmen dagegen. Diese führen womöglich zu genau den Problemen, die man eigentlich bekämpfen wollte.

Genauso verhält es sich meines Erachtens beim Thema Klimawandel. Michael Shellenberger beklagt in seinem Buch „Apokalypse, niemals!“, dass die Maßnahmen, die man gegen den Klimawandel ergreife, gerade zu den Auswirkungen führten, die man eigentlich verhindern wolle. Er legt dar, dass der Wohlstand einer Gesellschaft zwingend mit dem Thema Natur- und Umweltschutz verknüpft sei. Je reicher eine Gesellschaft sei, desto besser für die Umwelt, so seine These. Der Fokus auf Emissionen und damit einhergehend die Konzentration auf den Ausbau sogenannter erneuerbarer Energien wie Wind und Solar und der E-Mobilität bewirke einen globalen Wohlstandsverlust, der wiederum zu mehr Umwelt- und somit auch Klimaschäden führe.

Einer armen Gesellschaft ginge es zuallererst ums Überleben. Die Umwelt und das Klima spielten hier eine untergeordnete Rolle.

Der Wohlstandsverlust breiter Bevölkerungsschichten führe außerdem zu weniger Innovation, also auch zu einer geringeren Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel. Doch genau das sei laut Shellenberger viel wichtiger und zielführender.

Wir alle sind derzeit Zeuge von steigenden Energiepreisen und infolgedessen auch steigenden Kosten für Lebensmittel. Der Krieg in der Ukraine mit allen begründeten Schwierigkeiten und Verwerfungen spielen hier sicherlich eine Rolle, aber nicht die hauptsächliche. Die Hauptursache für steigende Energie- und Lebensmittelpreise ist die Fokussierung auf den Kampf gegen den Klimawandel und die Fokussierung auf die Reduktion der Emissionen. Die logische Folge daraus ist, dass wir rein auf ineffiziente, sogenannte erneuerbare Energien und E-Mobilität setzen. Daraus folgen neue Katastrophen wie Armut und Hunger, was zu einer Kette von neuen Wirkungen führt, die eigentlich niemand will.

Laut dem Physiker Steven Koonin („Unsettled?“ – bisher noch nicht auf Deutsch erschienen) ist dies ökonomischer Irrsinn. Man will „den Klimawandel stoppen“, um den ökonomischen Schaden zu verhindern, verursacht dadurch aber einen viel größeren.

Bjorn Lomborg schreibt in seinem Buch „Klimapanik“, dass „Die Wissenschaft“ uns mitnichten sagen würde, wir müssten das 1,5 Grad-Ziel unbedingt bis 2030 einhalten, weil sonst die Welt unterginge. Nein! Sie beantworte lediglich die politische Frage, was notwendig wäre, um bis 2030 dieses Ziel zu erreichen, unabhängig vom ökologischen, sozialen und ökonomischen Sinn. Denn die Welt geht nicht unter, auch wenn sie sich um mehr als 1,5 Grad erwärmt.

Vergleichbar sei dies mit der Frage, was nötig wäre, 0 Verkehrstote zu haben. Da käme man vermutlich auf die Lösung, ein generelles Tempolimit von 5 km/h einzuführen, was in keiner Weise Sinn ergäbe und mehr ökonomischen und sozialen Schaden anrichte als wirklich hilfreich zu sein. Das 1,5 Grad-Ziel ist also eine politische Forderung. Und hat nichts mit einer potentiellen Apokalypse zu tun. Das ist die persönliche Geschichte der Alarmisten. Hier wurde also ganz offensichtlich Ursache und Wirkung verwechselt.

Führt der Klimawandel zu mehr Dürren?

Bei soilify haben wir uns intensiv mit der Arbeit von Allan Savory auseinandergesetzt. Sein „Holistic Management“ hat er im Laufe von Jahrzehnten entwickelt, als Lösung gegen die fortschreitende Desertifikation der Erde. Dies ist sein Lebensthema, und nach vielen Irrwegen gelangte er schließlich zur Erkenntnis, dass grasende Herden und Rudel-Prädatoren eine wichtige Rolle für gesunde Böden, also eine gesunde Natur spielen.

Eine der für mich wichtigsten Erkenntnisse aus Allan Savorys Arbeit ist folgende: 
Nicht Dürren führen zu kaputten Böden, sondern kaputte Böden führen zu Dürren!

Eines der Beispiele, die er anführt, um seine These zu belegen, sind Beobachtungen von zunehmenden Dürren und gleichzeitigen Fluten in ein und demselben Flusssystem. In den höher gelegenen Gebieten des Systems kommt es zu immer häufigeren Dürreereignissen, während es in den tiefer gelegenen Gebieten zu immer mehr Überflutungen kommt. Die offizielle Begründung ist hier immer, dass dies die Auswirkungen des Klimawandels seien. Durch die Erwärmung der Erde regne es immer weniger. 

Dies widerspricht allerdings den Fakten. Denn die Niederschläge blieben entweder gleich oder waren teilweise sogar über dem Durchschnitt.

Der Klimawandel kann also nicht die Ursache für Dürren und Fluten sein. Was aber dann?

Allan Savory legt dar, dass in den letzten Jahrzehnten zu beobachten sei, dass immer mehr Böden unbedeckt dem Wetter ausgesetzt sind, was unweigerlich zu immer heftigerer Erosion führt. Die Vegetation stirbt ab, Böden trocknen aus und verlieren ihre Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und zu speichern. Dadurch kommt es einerseits zu Dürren und andererseits zu Fluten. In höher gelegenen Regionen können die kaputten Böden das Wasser nicht mehr aufnehmen und auch nicht mehr speichern. Es fließt also ungehindert in die niedriger gelegenen Regionen, wo die Böden aber ebenso das Wasser nicht mehr aufnehmen können. Die Folgen sind Dürren hier und Fluten dort.

Wir haben auf einer Filmreise in Brandenburg Betriebe mit über 30.000 Hektar gesehen, die Mais auf Mais auf Mais in Monokultur anbauen. Und dies ausschließlich für eine Biogasanlage, die gut 750 Tonnen täglich frisst. Das führt zu krassester Bodendegradierung bis zum Totalverlust durch Erosion. Es gibt in Brandenburg Landstriche, da wähnt man sich in der Sahara und nicht mitten in Deutschland.

Der Klimawandel hat damit nichts zu tun.
Das Management der Böden aber sehr wohl.
Was ist also Ursache und was Wirkung?

Neue Perspektiven

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Modellierungen und Fakten

Thomas Campbell schreibt in seinem Buch „My big TOE (theory of everything)“:
„Verwechsle nie das Modell einer Realität mit der Realität selbst.“

Genau dies scheint aber in der öffentlichen Wahrnehmung, verursacht durch die aktuelle Berichterstattung in den Medien, tagtäglich zu geschehen. Modellierungen sind offensichtlich wichtiger als Tatsachen. Die Wissenschaft ist sich einig, es gibt einen wissenschaftlichen Konsens, die Wissenschaft steht fest … all das ist in unseren Medien zu lesen. Doch, kann sich die Wissenschaft jemals einig sein? Kann sie unverrückbar feststehen? Ist das dann überhaupt noch Wissenschaft?

Beim Thema Klimawandel wird hierüber heftig gestritten, wobei zu beobachten ist, dass Stimmen, die die offiziellen Erzählungen kritisieren und hinterfragen oft als „“eugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft werden. Hier greifen dieselben Mechanismen wie einst während der Corona-Pandemie.

Warum ist das so? Macht man es sich nicht allzu einfach, Meinungen, die nicht mit der eigenen übereinstimmen oder der gar entgegenstehen, einfach aus dem Diskurs auszuschließen?

Die Auswirkungen des Klimawandels kann man nur mit komplexesten Modellierungen beschreiben, die von Best-Case- bis Worst-Case-Szenarien reichen. In den Medien werden zumeist nur die Worst-Case-Szenarien behandelt – Katastrophenmeldungen bringen einfach mehr Klicks. Wenn diese Szenarien aber nicht mit tatsächlichen Beobachtungen, also Fakten, abgeglichen werden, dann entsteht schnell ein falsches Bild. 

Wie passt zum Beispiel folgendes zur Klimakatastrophenerzählung: Laut offizieller Erzählung führt der Klimawandel zu mehr Dürren und zu mehr Verwüstung. Aber die Fakten zeigen das Gegenteil.

Durch mehr CO₂ und höhere Temperaturen haben wir mehr Grün! In den letzten 15 Jahren hat sich die grüne Vegetation um 15 Prozent ausgeweitet, seit den 80er-Jahren um insgesamt 40 Prozent. Man geht davon aus, dass sich die Vegetation bei gleich bleibendem CO₂-Ausstoß bis 2100 um weitere 50 Prozent erhöht. 

Also hätten wir dank Klimawandel noch mehr Grün und mehr Lebensmittel. Dadurch also auch mehr Wohlstand! Durch mehr Grün können wir außerdem den Planeten kühlen, was eine ausgleichende Wirkung auf die Erwärmung der Erde hätte. 

Das hätte also in allen Belangen eine positive Bilanz: ökologisch (mehr Biodiversität, gesündere Böden etc.), sozial (genug günstige und gesunde Nahrungsmittel für alle) und ökonomisch (bringt mehr Wertschöpfung, und kostet weniger als die derzeitigen politischen Maßnahmen).

Ähnlich verhält es sich beim Thema Extremwetterereignisse. Fakt ist, dass sich aus keiner Statistik ablesen lässt, dass es mehr extreme Wetterereignisse gibt als früher. Fakt ist aber auch, dass die Auswirkungen von Extremwetterereignissen heftiger geworden sind.

Aber ist der Klimawandel dafür tatsächlich die Ursache? Wenn man die Fakten anschaut, kann das nicht stimmen. Es müsste demnach MEHR Extremwetterereignisse geben, die Vegetation müsste ab- und nicht zunehmen.

Was ist also dann die Ursache für zunehmende Dürren und Fluten, wenn nicht der Klimawandel?

Den Fokus neu einstellen

Manche von uns erinnern sich vielleicht noch an eine Zeit, als es um Umwelt- und Naturschutz ging, und noch nicht der Klimaschutz das alles dominierende Thema war. Umweltschutz scheint inzwischen nicht mehr so wichtig zu sein. Sonst würde sicherlich mehr darüber diskutiert werden, welche Auswirkungen die Rohstoffbeschaffung für Windräder, Solarzellen und Auto-Batterien hat. Liegt es vielleicht daran, dass mit Umweltschutz weniger Geld zu verdienen wäre als mit Klimaschutz?

Wem Klimaschutz über alles geht, der redet ständig von Emissionen, von erneuerbaren Energien, von E-Mobilität, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. Es lohnt ein Blick auf die Minen, wo all die Edelmetalle und Seltenen Erden für die sogenannten erneuerbaren Energien gefördert werden. Die sind aber zum Glück weit weg von der eigenen Haustür.

Fakt ist, dass mit dem Fokus auf Klimaschutz durch Reduzierung der Emissionen – im Speziellen der CO₂-Emission – sehr viel Geld verdient wird. Windparks, Solarkraftwerke, E-Autos – alles gigantische Umsatzbringer. Jedoch ist es so, dass davon nur wenige profitieren, für die meisten bedeutet dies höhere Lebenshaltungskosten, also Wohlstandsverlust.

Läge der Fokus auf Umweltschutz, dann könnte damit plötzlich nicht mehr so viel Geld verdient werden. Denn dann könnte man nicht einfach überall Minen in die Erde graben und die Ressourcen hemmungslos ausbeuten. Dann könnte man nicht mehr gedankenlos Böden mit Solaranlagen und Windparks versiegeln. Dann müsste man sich Gedanken über Alternativen machen, die unsere Natur und Umwelt tatsächlich erhalten oder gar unterstützen und aufbauen.

Die Regenerative Landwirtschaft ist eine solche Alternative! Sie ist meines Erachtens neben der Aufforstung eine der wenigen vernünftigen Lösungen, sowohl ökonomisch als auch ökologisch als auch sozial.

Die Maßnahmen in der Regenerativen Landwirtschaft wie keinerlei Bodenbearbeitung, ständige grüne Bodenbedeckung und Durchwurzelung, hohe Biodiversität durch intelligente Fruchtfolgen und Zwischenfrüchte, die deutliche Reduzierung von Diesel, Dünger und Pflanzenschutzmitteln und die gut gemanagte Integration von Tieren führen zu einer positiven ökonomischen und ökologischen Wertschöpfung, und haben gleichzeitig positive soziale Auswirkungen, da sich nicht nur die Umwelt verbessert, sondern auch mehr und gesündere Lebensmittel zur Verfügung stehen und die Böden über Generationen fruchtbar bleiben.

Allerdings beobachten wir hier mit Sorge, dass auch hier immer mehr der Fokus auf Emissionen und Kohlenstoff gelegt wird, statt darauf, um was es wirklich geht: Den Schutz und Aufbau des Bodens!

Denn es geht primär nicht darum, Kohlenstoff im Boden zu speichern, sondern darum, den Boden mit gesunder Vegetation bedeckt zu haben, und mit lebendigen Wurzeln durchzogen – Kohlenstoff reichert sich dadurch von alleine an.

Was ist Ursache, was ist Wirkung?

Wie schon erwähnt, hat sich die Vegetation weltweit in den letzten 15 Jahren um 15 Prozent erhöht. Gründe dafür sind nicht nur der höhere CO₂-Gehalt in der Atmosphäre, sondern auch höhere Temperaturen (die Erde hat sich in den letzten 100 Jahren tatsächlich um durchschnittlich 1 Grad erwärmt) und auch örtlich mehr Niederschläge (eine Folge der Erwärmung), aber auch durch bessere Methoden in der Landwirtschaft! Vor allem Allan Savorys Holistisches Weidemanagement, die Direktsaat im Ackerbau, Agroforstsysteme, Permakultur, also kurz gesagt die Regenerative Landwirtschaft sind hier zu nennen.

Mehr Vegetation bedeutet mehr Nahrungsmittel, weniger Erosion, also auch bessere Wasserspeicherfähigkeit, und dadurch weniger Dürren und Fluten. Laut Allan Savory geht es auch nicht darum, wie viel Regen fällt, sondern wie effektiv der Niederschlag ist. Also wie viel Wasser im Boden verbleibt. 

Mehr Vegetation führt auch zu lokaler Abkühlung! Wir haben vergangenen Sommer, der sehr heiß und trocken war, Oberflächentemperaturen gemessen. Die Lufttemperatur lag bei 35°C. Auf Dauergrünland zeigte das Laser-Thermometer 25°C, auf dem Asphalt bis zu 55°C und auf einem gepflügten, unbedeckten Acker bis zu sage und schreibe 68°C! Dass diese Temperaturen auch Einfluss auf das lokale Klima haben, sollte auf der Hand liegen. Nicht zu vernachlässigen ist hier auch, dass bei diesen Temperaturen Insekten und Bodenlebewesen regelrecht gegrillt werden.

Wenn wir also tatsächlich etwas bewegen und verändern wollen, dann sollten wir unseren Fokus neu einstellen! Wir sollten ganz genau hinschauen, was die Ursachen und was die Wirkungen sind.

Was würde wohl geschehen, wenn wir es schaffen, durch die Methoden der Regenerativen Landwirtschaft die Böden zu regenerieren, dass sie wieder mehr Wasser aufnehmen und speichern können, und sie das komplette Jahr über bedeckt zu halten? Die Vegetation würde um weit mehr als nur 15 Prozent zunehmen.

Das Potential der Regenerativen Landwirtschaft ist gewaltig. Mehr Vegetation führt zu einem besseren Klima, zu besseren Böden, zu besseren Wasserkreisläufen, zu besseren und mehr Lebensmitteln, und schlussendlich zu mehr Wohlstand für alle Menschen, was wiederum dazu führt, dass Umwelt- und Naturschutz eine größere Rolle spielen kann.

Eine reiche Gesellschaft bringt mehr Innovationen hervor als eine arme. Technische Innovationen gleichen dabei die Folgen des Klimawandels mehr als aus (z.B. durch effizientere Energiegewinnung, bessere Landwirtschaft, bessere Wertschöpfungsketten etc.). Ziel der Politik, aber vor allem von uns allen gemeinsam, sollte also sein, für mehr Wohlstand zu sorgen.

Lasst uns auf ganzheitliche Lösungen konzentrieren und den alarmistischen Klimakatastrophenerzählungen nicht mehr so viel Gehör schenken.

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Buchtipps

Allan Savory:
Holistic Management, Third Edition: A Commonsense Revolution to Restore Our Environment

Michael Shellenberger:
Apocalypse – niemals!: Warum uns der Klima-Alarmismus krank macht 

Steven E. Koonin:
Unsettled: What Climate Science Tells Us, What It Doesn’t, and Why It Matters

Bjorn Lomborg:
Klimapanik: Warum uns eine falsche Klimapolitik Billionen kostet und den Planeten nicht retten wird 

Timo Schlichenmaier

Timo beschäftigt sich seit seiner frühen Jugend damit, was die Lösungen für die Herausforderungen der Menschheit sein könnten. Er ist begeistert von der Natur und ihrer Kraft, sich selbst regulieren zu können. Zudem ist er von der Hanfpflanze als Rohstofflieferant fasziniert und sagt ihr noch großes Potenzial voraus. Er ist äußerst belesen und schreibt Geschichten und Romane. Über seinen Blog Machbarland ist er auch journalistisch tätig. Mit seinen Fähigkeiten als Kameramann, Regisseur und Filmproduzent sind Arbeiten entstanden, die die Landwirtschaft, die Natur und die Menschen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

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