Bodenbiologie und Mikrobiom - zwei Begriffe, die in den letzten Jahren zu Recht in das Lexikon der Landwirte eingegangen sind. Biologische Wechselwirkungen sind natürlich ebenso wichtig wie die physikalischen und chemischen Wechselwirkungen, die das faszinierende Medium Boden ausmachen.
Die gängige Meinung besagt, dass wir eine industrielle Landwirtschaft brauchen, um die Welt zu ernähren. Nicht so, sagt der Geologe David Montgomery: Praktiken, die sich auf die Schaffung gesunder Böden konzentrieren, können die Landwirtschaft verändern.
Wir wollen regenerativ leben – für unsere Gesundheit, für unsere Gesellschaft, für unsere Umwelt. Wir essen dabei auch Fleisch! Wir zeigen, welchen Beitrag die regenerative Landwirtschaft dabei leisten kann, denn der Ackerbau und auch die Tierhaltung brauchen Veränderung.
Das Mikrobiom: Lange Zeit nur als "Keime" betrachtet, erweist sich die verborgene Seite der Natur als entscheidend für die Gesundheit von Menschen und Pflanzen.
Regenerative Landwirtschaft ist überlebensnotwendig! Ohne sie werden die meisten Böden in ca. 50–60 Jahren schlichtweg „kaputt“ sein – weg erodiert, unfruchtbar, verwüstet. So sieht das zumindest eine UN-Studie der FAO.